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Die
Tradition der Altländer und Finkenwerder Hochzeitsstühle
geht zurück bis in das 17. Jahrhundert. Ursprünglich
gehörte ein Paar dieser Pfostenstühle zur Aussteuer
eines Brautpaares. Dieses war nicht nur in den Elbmarschen
üblich, sondern auch in anderen Gegenden Norddeutschlands.
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In
die Rückenbretter wurden der Namenszug
der Brautleute
und das Jahr der Vermählung kunstvoll eingearbeitet. Bei
Frauen wurde der Mädchenname verwendet und blieb auf diese
Weise erhalten. Traditionelle Muster waren Engel, Vögel,
Herzen, Kronen und Blütenranken. Die
Rückenlehnen sind in kunstvoller Flachschnitzerei ausgeführt
- oftmals farbig gestaltet oder naturbelassen.
Auf heutigen Rückenbrettern
sind Motive möglich, die Leben, Arbeit oder Hobby des zukünftigen
"Besitzers" widerspiegeln, wie Wappen, Handwerkszeichen
oder auch mal ein Teddy. |
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